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FinaVers Altersvorsorgeplanung

 

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    Warum  Riesterrente?

    Die Riesterrente ist eine Altersvorsorge auf freiwilliger Basis mit staatlicher Förderung.

    Bis zu 95% des Gesamtguthabens, das mit der Riester-Rente angespart wird, kann aus öffentlicher Förderung und Zinsen bestehen. Bereits mit 60 € jährlich können Riester Sparer eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen, auch für Ehepartner ohne Einkommen!

    Und auch für Besserverdienende ist die Riester Rente durch den Sonderausgabenabzug bei der Einkommenssteuer  interessant.

    Bedingungen für die Förderfähigkeit

    Riester-Renten müssen bestimmte Bedingungen erfüllen um zertifiziert zu werden:

    Rentenzahlungen nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres

    Die eingezahlten Beiträge müssen  zu Beginn der Auszahlungsphase garantiert sein.

    Die Auszahlung  erfolgt als lebenslange Rente oder als Auszahlungsplan mit Restverrentung, wobei eine Einmalzahlung zu 30% möglich ist.

    Der Vertrag darf ruhen, ist kündbar und kann von einem neuen Anbieter weitergeführt werden.

    Die Abschluss und Vertriebskosten müssen auf  5 Jahre verteilt werden.

    Für alle Verträge gilt, dass sie

    nicht verleihbar

    • nicht vererbbar
    • nicht kapitalisierbar
    • nicht veräußerbar
    • nicht abfindbar
  • sind.
  • Tipp:

    Die Einrichtung eines zweiten Vertrages ist bei Ehepartner, die in der Einkommensteuer zusammen veranlagt sind, empfehlenswert, da im Todesfall des Zulagenberechtigten, die Übertragung des geförderten Altersvorsorgevermögens nicht als schädliche Verwendung gewertet wird.

    Wer kann den die staatlichen Förderungen nutzen?

    Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer

    • Rentenversicherungsplichtige Selbständige (z.B. Handwerker und über die Künstlersozialkasse versicherte Künstler)
    • Pflichtversicherte Landwirte
    • Kindererziehende (bis max. für die ersten 3 Lebensjahre eines jeden Kindes)
    • Bezieher von Arbeitslosengeld, ALG Empfänger, ALG-II Empfänger
    • Bezieher von Krankengeld
    • Nicht erwerbsmäßige Pflegepersonen (z.B. bei Pflege eines Angehörigen)
    • Wehr- und Zivildienstleistende
    • Geringfügig Beschäftigte (wenn auf den vollen Gesetzliche Rentenversicherung –Beitrag aufgestockt wird)
    • Bezieher von Vorruhestandsgeld, sofern diese zuvor pflichtversichert waren
    • Beamte, Richter und Soldaten, sowie gleichgestellte Personen, die in der Gesetzliche Rentenversicherung versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind, weil ihnen eine beamtenrechtliche Versorgung gewährt wird
    • Amtsträger
    • Die Ehepartner aller Zulagen berechtigten
    • Vollständig erwerbsgeminderte oder dienstunfähige Personen

    Alle  die nicht in der Gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, haben keinen Anspruch auf Förderung:

    • Selbständige die nicht pflichtversichert sind
    • Freiwillig Versicherte
    • Pflichtversicherte in berufsständischen Versorgungswerken
    • Rentner
    • Geringfügig Beschäftigte, die keine Sozialabgaben leisten

     Um Anspruch auf die staatliche Förderung zu haben, müssen Sie einen Jahresbeitrag von mindestens 60€ zahlen.

    Dieser kommt dann zum Zuge wenn der aus ihren Vorjahreseinkommen errechnete Mindestbeitrag niedriger als 60€ ist.

    Das gilt auch dann, wenn sie kein maßgebliches Einkommen erzielt haben.

    Wie können die Förderungen genutzt werden und wie ist das mit dem Mindestbeitrag?

    Die Förderung erfolgt entweder in Form von Zulagen oder als Sonderausgabenabzug der Sparleistung im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung

    Zum Erhalt der vollen Zulage muss der Begünstigte einen Eigenbetrag in Höhe von 4% seines sozialversicherungspflichtigem Entgelts des Vorjahres bis zu max. 52.500 € zahlen, Der maximale Beitrag beträgt somit 2,100,- Euro im Jahr  Der Eigenbeitrag wird um die Zulagen vermindert. Der verbleibende Betrag gilt als Mindesteigenbeitrag.

    Der Mindesteigenbetrag beträgt 4% (max.2100 Euro) des versicherungspflichtigem Einkommen abzüglich der Zulagen.

    Jeder erhält eine Grundzulage, dazu kommt pro Kind, für das Kindergeld bezogen wird eine Kinderzulage. Bei verheirateten, zusammenveranlagten Eltern kann die Kinderzulage dem Vertrag der Mutter oder dem Vater gutgeschrieben werden.

    Höhe der Zulagen:

    Jahr

    Grundzulage

    Kinderzulage für Geburten vor 2004

    Kinderzulage für Geburten ab 2008

    2008

    154 Euro

    185 Euro

    300 Euro

    Förderberechtigte die das 25te Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhalten einmalig eine um 200 Euro erhöhte Grundzulage, den Berufseinsteigerbonus

    Beispiel 1:

    Lediger Versicherter ohne Kinder

    Rentenversicherungspflichtiger

     

     

    Verdienst 2011

         

    30.000,00 €

    Ausgangswert 2012 (4 Prozent)

                

    1.200,00 €

    maximaler Beitrag

     

    2.100,00 €

    abzüglich Grundzulage

     

    154,00 €

    Mindeseigenbeitrag

     

    1.046,00 €

    Beispiel 2

    Ehepaar mit Alleinverdiener, 2 Kinder (1 Ehepartner ist mittelbar förderberechtigt und hat einen eigenen Vertrag, die Kinder sind vor 2008 geboren)

    Rentenversicherungspflichtiger

     

     

    Verdienst 2011

         

    30.000,00 €

    Ausgangswert 2012 (4 Prozent)

                

    1.200,00 €

    maximaler Beitrag

     

    2.100,00 €

    abzüglich Grundzulagen

    (2x154)

    300,00 €

    abzüglich Kinderzulagen

    (2x185)

    370,00 €

    Mindesteigenbeitrag

     

           522,00 €

    Sondergabenabzug

    Altersvorsorgebeiträge als Sonderausgabenabzug bei der Steuerklärung geltend machen. Für diesen Sondergabenabzug gibt es die Höchstbeträge.

     Dazu müssen Sie in ihrer Steuererklärung in der Anlage „AV“ Angaben zu ihrem Riester-Vertrag machen.

    Das Finanzamt prüft dann, ob ihre Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug höher ist als die Zulage.

    Ist diese günstiger,  als der Sonderausgabenabzug erhalten Sie nur die Zulage.

    Ist dagegen der Sonderausgabenabzug vorteilhafter, bekommen Sie den über die Zulage hinausgehenden Betrag ausgezahlt.

    Besteuerung der Riester-Rente

     

    Die Rentenzahlungen werden den sonstigen Einkünften zugeordnet und mit dem im Rentenalter gültigen Steuersatz versteuert.

 

 

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